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Ludwig von Mises to Lionel Robbins Letter, December 10, 1935
den 10. Dezember 1935.
LvM/AG.
Lieber Professor Robbins !
Herzlichen Dank für Ihre beiden Briefe, für die
Freude, die Sie mir durch Zusendung der neuen Auflage Ih-
res Methodenbuches bereitet haben, und für Ihre Bemühungen
um S. und in der Angelegenheit Griziotti.
Der Fall S. ist sehr traurig. Er kann einfach
in der Atmosphäre, die ihn umgibt, nicht länger atmen.
Wenn es nicht gelingt, ihm den Weg zu neuer Betätigung zu
eröffnen, befürchte ich das Schlimmste.
Hoffentlich wird Signora Griziotti nicht mehr an
ihrer Meinung festhalten, dass man die italienische Wissen-
schaft mit Sanctionen belegen will. Es wäre im höchsten
Masse zu bedauern, wenn auch die Nationalökonomie unter die
Herrschaft nationaler Verstimmungen geraten würde wie die
Geschichte und die Philosophie.
Ich habe mich gleich daran gemacht, Ihr prächti-
ges Buch in der neuen Ausgabe zu studieren. Sie wissen,
dass ich Ihrer Auffassung im Allgemeinen zustimme. Umso
wichtiger erscheinen mir die Punkte, in denen wir verschie-
dener Meinung sind. Gestatten Sie mir da einige Bemerkun-
gen.
Zu S. 88, 3. Absatz: Es gibt im strengen Sinne
des Wortes nichts, was uns die Statistik über present
markets oder über prices which prevail now zu sagen hätte.
Alles ist Vergangenheit, nicht Gegenwart. Man kann daher
Cassel's demand functions noch schärfer ablehnen als Sie es
tun.
Professor Lionel C. Robbins
London School of Economics
Houghton Street
Aldwych
London N.C.2.
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Ludwig von Mises to Lionel Robbins Letter, December 10, 1935
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12/10/1935